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Doppelvereinsmeisterschaften

Freitag 24.08.18 um 19.30

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Justin Hartwich zweifacher Vereinsmeister PDF Drucken E-Mail

Am 26. August 2017 wurden die alljährlichen Welt Vereinsmeisterschaften der Tischtennissparte ausgetragen. Als Titelverteidiger traten im Doppel Raif Shabini und Pascal Kaczmarek sowie im Einzel Mark Windheim an. Das Feld war nicht nur dank der vielen neu zum TSV Bemerode gewechselten Spieler (m/w) dieses Mal mit 29 Teilnehmern (m/w) gut gefüllt.

Gespielt wurde zunächst in acht Gruppen zu je vier bzw. drei Hartkunstoffball-Atlethen (m/w), die jede/r gegen jede/n antreten durften. Die beiden Erstplatzierten (m/w) jeder Gruppe sind ins Hauptfeld, die restlichen ein bis zwei Spieler (m/w) in die Trostrunde gekommen. Das stellte sicher, dass jede/r minimal drei Spiele absolvieren konnte. Währnd der Gruppenphase kam es zu keinen wirklichen Überraschungen; die Favoriten setzten sich allesamt durch.

Nach der Beendigung der Gruppenphase wurde der Doppelwettbewerb im einfachen K.O. - System ausgetragen. Hier gab es spannende Momente insbesondere für das Doppel M. Windheim / Schramm, die sich nur mit Mühe gegen Bergmann / Garmann und im Halbfinale gegen die Neubemeroder Runte / Neudeck durchzusetzen wussten. In der unteren Spielplanhälfte wurde es nur einmal etwas brenzlig, als dass die Youngstars Keyhani / Fasold um haaresbreite den bis dahin amtierenden Vereinsmeister Kaczmarek / Shabani aus dem Rennen geworfen hätten.

Der Traum von der Titelverteidigung endete dann recht abrupt, als dass Shabani / Kaczmarek mit einem glatten 0:3 gegen Hartwich / Diaz das Nachsehen hatten. Und auch im Finale gegen Windheim / Schramm gab sich das Duo Hartwich / Diaz keine Blöße und setzte sich damit das Vereinsmeisterkrönchen auf die gestylten Häupter.

In der K.O. - Phase im Einzel wurde um jeden Ball hart gekämpft. In der Hauptrunde kristallisierten sich die Halbfinals Kaczmarek vs. M. Windheim und Diaz vs. Hartwich heraus. Beide Halbfinals gingen über vier Sätze und bildeten das Finale Hartwich vs. Kaczmarek. Hier startete Kaczmarek überraschend stark und ging relativ schnell mit 2:0 in Führung. Doch wer Justin Hartwich kennt weiß, dass er gern zum Ende eines Spiels nochmal den Turbolader anwirft. So auch an diesem Abend. In den nächsten drei Sätzen fand Kaczmarek keine Mittel mehr gegen Hartwich, der sich am Ende eines spannenden 3:2 TT-Krimis den Pokal holen konnte. Damit krönte sich Hartwich an nur einem Tag gleich zweimal zum Vereinsmeister - das schaffen sonst nur die Chinesen. Hartwich brachte es mit den Worten "Naja, die anderen hatten irgendwann die Hosen voll. Aber bei mir lief´s dann ganz flüssig" auf den Punkt.

In der Trostrunde ging es nicht minder heiß her. Tom Windheim (Jg. 2004) setzte sich in einem äußerst knappen und hochklassigen Match gegen Martin Fasold 3:2 durch und bewies damit einmal mehr, dass Tischtennis keine Frage des Alters ist. Als er im Halbfinale gegen den großen Sparten-Vorsitzenden Detlef Brauner antreten musste, hätten die Wetten in England vermutlich 7.282:1 für Brauner gestanden, hatte man ihn gefühlt nur höchstens einmal pro Dekade gegen einen Jugendlichen verlieren sehen. Doch an dem Tag kam´s anders. Er verlor 2:3 gegen Tom Windheim und musste ihm den Vortritt bei der Teilnahme am Trostrunden-Endspiel lassen. "Man wird nicht jünger" lautete Brauners kurzes Statement. Oder ob´s an der Doppelbelastung Spieler und Turnierorganisator lag? - Die Wahrheit wird wahrscheinlich irgendwo in der Mitte liegen.

Auf seine Weise, nämlich heimlich, still und leise, schlich sich ohne Satzverlust Markus Bergmann ins Trostrundenfinale. Der sonst so sicher aufspielende Tom Windheim fand gegen Bergmanns unangenehme Spielweise kein Mittel und ging mit einem trockenen 9:11, 6:11 und 4:11 mehr oder weniger sang- und klanglos unter. Markus Bergmann war damit klarer Sieger der Trostrunde.

Zum Abschluss des sportlichen Programms wurde eine schlichte Siegerehrung durchgeführt, bei der allen erfolgreichen Spielern (m/w) nochmal unter anerkennendem Applaus die gebührende Ehrung zuteil wurde. Es ist doch immer wieder schön, in die glücklichen Augen von siegenden Tischtennis-Spielern (m/w) zu schauen.

Doch damit nicht genug. Viele Teilnehmer (m/w) sind nur wegen des kulinarisch-geselligen Teils zur Veranstaltung erschienen. Es stand Fettverbrennung auf dem Plan - in Form von Speisezubereitung auf dem Grillroste. Beinahe hätte der Wettergott (m/w) dem wilden Grilltreiben ein vorzeitiges Ende bereitet, hat er wohl das Wort "Begießen" in dem Zusammenhang falsch verstanden. Gerade noch rechtzeitig hat er jedoch seinen Irrtum eingesehen und stellte die Bewässerung pünktlich zum Ende der Siegerehrung ein. So konnten die Grills entzündet und für alle Verbliebenen ein oppulentes, vergnügliches Mahl bereitet werden.

Die Ergebnisse im Einzelnen: ► hier

Video zum Trostrunden-Endspiel: ► hier

Video zum Doppel-Endspiel: ► hier

Video zum Hauptrunden-Endspiel: ► hier